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Stadt Hagenow

Bis in unser Jahrhundert hinein war Hagenow eine typische Ackerbürger- und Handwerkerstadt. Es wurde erstmals zwischen 1190 und 1195 urkundlich erwähnt. Aus diesem Grund feierten die Hagenower 1995 die 800. Ersterwähnung des Ortes. Im Jahre 1370 wurde Hagenow zum ersten mal in einer Stiftungsurkunde des Schweriner Domes als Stadt bezeichnet, bekam aber erst im Jahr 1754 die Stadtrechte verliehen. Heute hat Hagenow ca. 12.500 Einwohner und ist eine reizvolle Kleinstadt im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns.

Zeugen der Zeit

Große Teile der Stadt wurden während zahlreicher Brände in den Jahren 1538, 1748 und 1766 vernichtet. Beschädigt wurde während dieser Zeit auch das  Gebäude in der Langen Straße 79. Das Fachwerkhaus des Stadtsenators Jessel wurde 1748 errichtet und  beherbergt heute das Museum der Stadt. Hier befindet sich unter anderem eine interessante Ausstellung zum Schuhmacherhandwerk, das im vorigen Jahrhundert eine große Rolle in Hagenow spielte. Außerdem finden im Museum Hagenow regelmäßig Sonderausstellungen statt.

Sehenswert ist das Haus in der Königsstraße 15, das laut Balkeninschrift 1751 erbaut wurde und 1993 liebevoll saniert wurde. Ein Bürgerhaus in der Langen Straße 66 erstrahlte nach der Sanierung ebenfalls in neuem Glanz. Das älteste Haus steht in der Langen Straße 82. Es wurde 1730 erbaut. Weitere historische Gebäude findet man in der Hamburger Straße 7 und in der Wittenburger Straße.

Sehenswürdigkeiten & Wahrzeichen

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Hagenow gehören unter anderem der Wasserturm, das Wahrzeichen von Hagenow, das am Eingang von Hagenow aus Richtung Schwerin zu sehen ist. Erbaut wurde der Turm von 1905 bis 1908 und diente bis in die 70ger Jahre der Wasserversorgung Hagenows. Mittlerweile wurde er zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.

 

Hagenow hatte im Laufe seiner Geschichte verschiedene Kirchen, zuerst eine romanische Dorfkirche, später eine gotische Stadtkirche. An deren Stelle wurde 1875 bis 1879 die heutige Stadtkirche im neugotischen Stil errichtet. Geblieben ist von der alten Kirche noch das Felsenmauerwerk am Fuß des Turmes. Während der 70ger Jahre wurden in der Stadtkirche umfangreiche Umbauten vorgenommen und 1994 erhielt sie eine neue Orgel. Nah bei der Kirche steht das 18991/92 erbaute Pfarrhaus. Die alte katholische Holzkirche in der Bahnhofstrasse 35 wurde 1995 abgerissen und an ihrer Stelle wurde eine neue moderne Kirche gebaut, die 1996 eingeweiht wurde. In der Hagenstrasse 48 finden Sie eine der seltenen erhaltenen Synagogen Mecklenburg-Vorpommerns, die 1828 eingeweiht wurde.

Weitere typische Gebäude der Stadt sind zum Beispiel das Schulgebäude bei der Kirche. Der älteste Teil wurde 1834/35 gebaut. Durch zahlreiche Sanierungsmaßnahmen ist es mittlerweile ein echtes Schmuckstück der Stadt. Die Schule, die noch heute als solche genutzt wird, liegt am Hagenower Mühlenteich. Dieser wurde 1994 bis 1996 neu gestaltet, so dass gemütliche Bänke an seinem Ufer und eine große Freitreppe zum gemütlichen Sitzen einladen.

 

Der Bahnhof Hagenow-Land entstand 1846 an der Bahnstrecke Hamburg-Berlin und gilt als bedeutendster spätklassizistischer Bau an dieser Strecke. Er wurde 1995/96 umfassend saniert. An der Bahnstrecke Hagenow-Oldesloe wurde 1894 der Stadtbahnhof erbaut. In Zusammenhang mit den Bahnhofsbauten wurden auch Straßen zu den Bahnhöfen gebaut. An der Bahnhofstrasse entstanden im letzten Jahrhundert viele wunderschöne repräsentative Villen, die noch heute eine Sehenswürdigkeit der Stadt darstellen und zum großen Teil saniert sind.

 

Auch in der Poststraße zum Bahnhof Hagenow-Stadt und in der Parkstraße  findet man gut erhaltene Bürgerhäuser, die den Wohlstand der Bürger Ende des 19. Jahrhunderts zeigen. Früher gab es in Hagenow zwei Scheunenviertel, auf dem Mühlenende und auf dem Kießende. Die Ackerbürgerscheunen wurden leider in den 70ger Jahren abgerissen, so dass heute von den ehemaligen Bauten nur noch zwei erhalten geblieben sind - die ehemalige Ventsche Scheune am Bekower Weg 2a wurde bis 1995 saniert und ist heute ein Wohnhaus. Im ehemaligen Scheunenviertel des Hagenower Klunk entstand seit 1990 ein attraktives Einkaufs- und Dienstleistungszentrum. Ebenso entstanden vor den Toren der Stadt verschiedene Gewerbegebiete.

 

Ein großer Teil der Altstadt wurde 1990 zum Sanierungsgebiet erklärt, damit wertvolle alte Bauten erhalten bleiben. Informationen rund um Hagenow finden Sie ebenfalls auf den Seiten der Stadt Hagenow.

Hagenower Wohnungsbaugesellschaft mbH  |  Gartenstraße 53  |  19230 Hagenow  |  Telefon: 03883/ 61 54 - 0  |  E-Mail: info@hagenower-wobau.de